Quergelesen 2006-03-13

Allgemeines:

  • Klemmendes Gaspedal zwingt Mann zum Rasen – Wegen eines verklemmten Gaspedals ist ein Engländer fast eine halbe Stunde lang mit Tempo 200 über die Straßen gerast.
  • Kranker Connery hat das Kino satt – Verspäteter Schreck für die Fans von Sean Connery: Wie erst jetzt bekannt wurde, musste sich der 75-jährige Schotte im Januar einer Krebs-Operation unterziehen. Nur noch ein „monumentales“ Angebot könne ihn zurück vor die Kameras locken.
  • Neuer Kälterekord in Norddeutschland – Der Wetterdienst in Hamburg registrierte für den Stadtteil Fuhlsbüttel Temperaturen von 15,3 Grad unter Null. So kalt war es dort im März noch nie.

Computer & Internet

  • US-Spammer zahlt 1,1 Millionen US-Dollar Strafe – Das US-amerikanische „E-Mail-Marketingunternehmen“ Datran Media hat eingewilligt, wegen Datenmissbrauchs 1,1 Millionen US-Dollar zu zahlen. Außerdem muss das Unternehmen einen Datenschutzbeauftragten (Chief Privacy Officer) einsetzen.

Fun:

Games:

  • Gamesload will sich auf Casual-Games stürzen – Mit „Gamesload“ bietet T-Online Computerspiele zum kostenpflichtigen Download an, doch das Angebot ist eher bescheiden und wenig aktuell. Dennoch, T-Online will das Angebot zur zentralen Online-Anlaufstelle für Spieler machen. Dabei will sich T-Online nun verstärkt Gelegenheitsspielern widmen und das Angebot an Casual-Games weiter ausbauen.

Software:

Videos:

Quergelesen 2006-03-10

Allgemeines:

  • Die Risiken des Internet-Datings – „Und da war sie. Sie trug weiße Shorts und eine pinkes Tank Top – so, wie sie gesagt hatte. Aber als sie sich umdrehte war alles, was ich denken konnte: „Oh mein Gott! Das ist Mama!“
  • Schöne Reise! Wir sehen uns, falls du zurück kommst – Zwischen 2003 und 2005 verschwanden 24 Pasagiere von Schiffsreisen. Zwölf davon gelten als Selbstmord, einer war ein Unfall. Die anderen 11 „fehlen aus unbekannten Gründen“.
  • Obszöne Anrufe – 2.623 Obszöne Anrufe soll ein Mann in Ohio innerhalb von 20 Tagen – jeweils in der Zeit zwischen 2 Uhr und 3 Uhr nachts – getätigt haben… Macht rechnerisch rund 2.2 Anrufe pro Minute. So schnell gehen Leute nachts an’s Telefon?
  • Spukschloss zum Spottpreis zu verkaufen – 7300 Euro soll das einst prächtige Schloss kosten, das der neue Besitzer unter strengen Auflagen wieder aufbauen soll. Das Angebot hat einen weiteren Haken: In dem Schloss haust der Legende nach ein Geist.
  • Ein blonder Moment – Eine Frau in England verteidigt sich gegen die Anklage während der Fahrt mit beiden Händen Makeup angelegt zu haben. Sie sagt, sie habe einen „blonden Moment“ gehabt.
  • 15-Jähriger stiehlt 19 Busse und Lastwagen – Der Türke sagte, er habe „eine Schwäche“ für Busse und Lkw. Als Ziel seiner illegalen Ausflüge gab er an, so lange zu Fahren bis der Tank leer sei.

Computer & Internet:

  • Lokale Suche @ Web.de – Bei Web.de gibt es jetzt eine Lokale Suche.
  • LED-Bilder auf Fahrradreifen – 30 LEDs, zwei AA-Batterien und ein bisschen mehr Hardware – schon kann das Fahrrad nachts zum Kunstwerk werden.
  • Torvalds bezieht Stellung zur GPLv3 – Für Torvalds ist der Kern der General Public License das Copyleft, also das Prinzip der Gegenseitigkeit. Die GPLv3 gehe darüber hinaus, indem sie versuche, das Ziel der „Freiheit von Software“ stärker zu fördern.
  • Urteil – eBay-Verkäufer sind immer die Dummen – Nach einem Urteil des Oberlandesgerichts Köln vom 13.01.2006 (Az. 19 U 120/05) haben eBay-Verkäufer das Nachsehen, wenn der Höchstbietende behauptet, er habe das Gebot nicht abgegeben und müsse nicht zahlen.
  • Windows Vista ohne EFI-Boot-Unterstützung – EFI-Unterstützung wird nicht vor der Server-Version von Windows Vista mit Codenamen „Longhorn Server“ Einzug halten und sich zudem nach derzeitigen Plänen auf 64-Bit-Systeme beschränken.
  • Download-Filme von Amazon? – Aus firmennahen Quellen hört man, daß Amazon scheinbar erwägt, Filme per Download anzubieten. Entsprechende Gespräche würden mit Universal, Paramount und Warner Bros. geführt.
  • Sicherheitsexperte: „Man kann jeden betrügen“ – Der Großteil der Angriffe komme aus China und spanisch- oder portugiesischsprachigen Ländern, aber auch aus der ehemaligen Sowjetunion und Osteuropa. Dabei komme den Kriminellen die Naivität vieler Internet-Nutzer zugute.

Games:

  • Hier springen! – In der Londoner U-Bahn musste ein Werbeplakat für die PSP verdeckt werden, weil es – theoretisch – dazu aufforderte, auf die Gleise zu springen.
  • USK verwundert über Killerspiel-Pläne der Union – Verwundert reagiert die USK (Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle) auf die Äußerungen der Unions-Innenminister zur aufflammenden Diskussion um „Killerspiele“. Jugendgefährdende Produkte erhalten kein USK-Kennzeichen und können somit indiziert werden, wehrt sich die Selbstkontrolle.
  • Ego-Shooter auf 24 Monitoren – Quake 3 mit einer Auflösung von 10240 x 3072 Pixeln – auf 24 Monitoren.
  • Spielehersteller warnt vor überhastetem Verbot von „Killerspielen“ – Der Begriff „Killerspiele“ werde salonfähig gemacht, obwohl bisher eine genaue Definition fehle. „Eine Diskussion auf dieser Basis entbehrt jeglicher Sachlichkeit.“

Software:

Videos

Internet Explorer vs. FireFox

George Ou von ZDNet hat eine Gegenüberstellung der beiden Browser Internet Explorer und FireFox in Hinsicht auf Sicherheitslücken erstellt .

Internet Explorer vs. Firefox

Sein Fazit: Je nach betrachtungsweise können Anhänger beider Browser ihren als den Gewinner der Schlacht ansehen. Über die Zeit verteilt gab es beim Internet Explorer mehr kritische Sicherheitslücken als beim Firefox. Außerdem gibt es immer noch eine Hand von ungepatchten mittelmäßig kritischen Lücken. Dagegen muß man allerdings sagen, daß in letzter Zeit nur noch sehr wenig neue Lücken aufgedeckt wurden. Anders sieht es beim Forefox aus. Die Gesamtzahl der aufgedeckten Sicherheitslücken ist beim Firefox höher – und gerade im letzten halben Jahr steht FireFox im Vergleich mit dem Internet-Explorer eher schlecht da. Allerdings wurden alle aufgedeckten Lücken gestopft. Extrem Kritische Sicherheitslücken sind fast gar keine aufgetaucht.

Mehr parallele Downloads im Internet Explorer

Der Internet Explorer begrenzt standardmäßig die Anzahl der paralellen Downloads pro Server auf maximal 2. Das ist für langsamere Internet-Verbindungen ganz in Ordnung so, aber gerade wenn man mehr Bandbreite zur Verfügung hat, kann man das Surfverhalten wesentlich beschleunigen, wenn man hier die Zahl etwas hochsetzt. Dazu braucht man REGEDIT, um die Registry zu bearbeiten. Hier klickt man sich zu HKEY_CURRENT_USERSoftwareMicrosoftWindowsCurrentVersionInternet Settings durch und ändert den bereits vorhandenen bzw. legt den noch nicht vorhandenen Schlüssel MaxConnectionsPerServer (DWORD) an. Hier kommt der Wert der maximal erlaubten Verbindungen rein. Ich surfe mit 0x10 (=16 maximal parallele Verbindungen), und schon saugt’s sich wesentlich entspannter 🙂

XML-Dokumente in Microsoft Office

Nach den Infos, daß Office 12 mit XML-Dateien arbeiten wird, bin ich jetzt über eine Seite bei Microsoft gestolpert, auf der schon genauere Infos zum neuen Format (incl. Referenz-Schemas) zu finden sind.

Was mich aber ein bisschen wundert: Die haben hier das Datum 14. Januar 2005 draufgestempelt, reden dauernd von Office 2003 und haben auf der zugehörigen FAQ-Seite sogar was von Published: November 17, 2003 stehen… Warum wird das dann erst jetzt publik und jeder redet drüber?!? Bin etwas verwirrt…

Jedenfalls bin ich sehr gespannt auf das Format. Könnte einige Sachen auf der Arbeit wesentlich einfacher machen, wenn das endlich verfügbar ist. Wie oft haben wir hier schon mit dem Generieren von Excel-Dokumenten gekämpft und waren dann ganz glücklich, wenn näherungsweise das herauskam, was wir wollten 🙂

Microsoft Office Open?

Das ist mal was neues: Microsoft will die Office-Fileformate offen gestalten. Mitte 2006 erscheint Office 12, und damit soll alles, was sich früher DOC, XLS oder PPT nannte im XML-Format laufen. Und noch mehr:

Schemas will be open, fully documented and carry a „perpetual“ royalty free license.

Das gleiche Format wird sowohl das Windows-Office als auch das für den Mac verwendet werden.

Übrigens: bin ich der einzige, dem aufgefallen ist, daß plötzlich überall in der MSDN diese schicken, kleinen, orangenen RSS-Buttons auftauchen?

[Edit 20:16 Uhr]
Auch auf Channel 9 zu sehen… 😉

Virtual Earth

Das ist ja mal cool: Ich habe gerade Channel 9 gefunden. Das ist eine Kommunikationsplattform von Microsoft, in der internas ausgeplaudert werden… Dort werden offensichtlich neue Produkte vorgestellt und gezeigt, woran die Microsofties gerade so arbeiten.

Ich bin drüber gestolpert, als ich mir das Video zu Virtual Earth angeguckt habe – einem richtig coolen Map-Tool, das komplett im Browser läuft.

Und irgendwie zwingt sich mir beim schauen des Videos ein Eindruck von Microsklaven auf.

Danach hab ich noch so ein bissel in den anderen Videos auf der Seite rumgezappt. War spaßig und auf ein mal waren zwei Stunden weg – nicht mit irgendeinem Thriller oder sonstigen Spielfilm, sondern mit Microsoft-Internas. Und wieder was gelernt…

Erstens waren da Infos über Vorstellungsgespräche bei Microsoft, wenn man mal als Entwickler einsteigen will.

Und zweitens bin ich bei Avalon hängengeblieben. Ich meine, wenn man den Amiga-Boing von vor 20 Jahren in ein paar dutzend Zeilen Code entwickeln kann… Irgendwie geil. Ich seh noch nicht ganz den praktischen nutzen – irgendwie vermute ich, daß wir dann wieder größere Bildschirme brauchen, weil wegen dem ganzen 3D nichts mehr in die vorhandenen Punkte reinpasst… Aber eines muß man dem ganzen lassen: Cool ist es schon!

Passwörter und das Aufschreiben derselben

Bei c|net ist ein Artikel erschienen, in dem ein Sicherheits-Mensch von Microsoft sich zum Thema Passwörter und dem Aufschreiben derer auslässt.

„How many have (a) password policy that says under penalty of death you shall not write down your password?“ asked Johansson, to which the majority of attendees raised their hands in agreement. „I claim that is absolutely wrong. I claim that password policy should say you should write down your password. I have 68 different passwords. If I am not allowed to write any of them down, guess what I am going to do? I am going to use the same password on every one of them.“

Und ich muß sagen: Recht hat er. Allerdings schreibe ich mir meine Passwörter nicht auf Papier auf, sondern mit dem Programm KeePass. Sehr zu empfehlen.

Sicherheitslücke in Mozilla-Browsern

In der JavaScript-Implementierung des Mozilla / Firefox Browsers ist eine Sicherheitslücke entdeckt worden. Der Fehler ist eigentlich schon 1997 zum ersten mal im Bug-Tracking System des Browsers erwähnt worden – bisher gelang es den Entwicklern aber offensichtlich noch nicht, den Fehler zu beheben. Über den JavaScript-Befehl „replace()“ kann man dabei unter gewissen Umständen auf den Arbeitsspeicher des Rechners zugreifen. Das Problem besteht sowohl unter Linux als auch unter Windows.