April, April

Der April hat mal wieder die Kreativität der Leute im Internet beflügelt. Allen voran natürlich den Googlern, die mir langsam unheimlich werden… Haben die denn sonst nix zu tun? Ich glaube, ich sollte mich da mal bewerben… Jedenfalls haben sie heute ein neues Angebot auf ihrer Webseite vorgestellt: Google Gulp!. Außerdem gibt’s die Unterwäsche-Suchmaschine UnderGoos.com…
Google Gulp! Google Balls Bra

Auch ganz nett ist die LoveBox bei Pro-Linux. Hier kann jeder Linux-Single seinen Partner oder seine Partnerin suchen – und seien es Godzilla oder halt nicht Thorvalds 😉

Außerdem noch eine ganz wichtige Meldung: Auf Computerspielen werden demnächst Warnhinweise wie auf Zigaretten zu finden sein – denn Online-Rollenspiele können zur Vereinsamung führen! 🙂

Danke an Golem für das zusammensuchen – ich hab mich köstlich amüsiert! 🙂

iTunes für Filme

Laut heise.de will Sony Filme zum Runterladen anbieten – ganz legal. Wird auch endlich Zeit, daß das mal jemand in Angriff nimmt. Wenn es die Möglichkeit gäbe, z.B. eine Flatrate für vielleicht 80 Euro zu bekommen: ich wäre der erste Kunde. Lasst es 120 Euro sein, und dafür bekomm ich das, was ich sonst auf DVD kaufen kann (mit Bonus-Material, mit Qualität und mit Surround-Sound). Ich würde vermutlich nie wieder kündigen 🙂

Link Prefetching

Mal was technisches… Google hat jetzt ein neues Feature für Mozilla-Browser: Sie verwenden Prefetching. Grund genug, mir das mal genauer anzusehen. Es werden dabei, während man eine Seite anguckt, mögliche Folgeseiten schon mal „im Hintergrund“ vorgeladen und im Cache angelegt. Wenn zum Beispiel jemand Seite 1 eines Artikels liest, kann schon mal Seite 2 übertragen werden, so daß sie sofort da ist, wenn der Besucher auf den entsprechenden Link klickt. Ist eigentlich eine ganz nette Idee. Muß mal schauen, wie sich das für meine Webprojekte einsetzen lässt. Dummerweise geht dadurch die Serverlast halt auch nach oben, wenn gleich mal ein paar Seiten „auf Vorrat“ geladen werden.

Job weg durch Blog?

In der Computerwoche gibt’s jetzt wohl einen Artikel über die Risiken beim Bloggen. Eigentlich würd ich ja davon ausgehen, daß der gesunde Menschenverstand einem schon nahelegt, daß man in seinem Blog keine Firmeninternas ausplaudert und nicht behauptet, daß sein Chef ’ne dicke Nase hat… Aber scheinbar ist halt nicht jeder mit Verstand gesegnet…

Kleiner Gewinn für Tauschbörsen

Momentan kämpft die Musikindustrie Unterhaltungsindustrie mal wieder gegen ein paar Tauschbörsen-Anbieter. Genauergesagt geht’s um Grokster und Morpheus. So wie es aussieht könnte es diesmal gar nicht so übel aussehen. Die Richter scheinen kapiert zu haben, daß es nicht nur Bösewichte gibt – und daß wir sonst Autos verbieten müssten, weil man damit schnell vom Tatort wegkommt…