Spät abends ruft der kleine rote Kasten: “Chemieunfall bei G+H“. Denkt man sich erst mal noch nicht viel dabei, denn wenn der Chemieschutz Zug alarmiert wird, dann geht auch die Alarmierung für den Führungsdienst / die Fernmelder raus. Also aus dem Bett, in die Klamotten, auf das Fahrrad, in die Wache. Und von dort aus mit dem nächsten Fahrzeug raus.
Die ganze Geschichte hat schon etwas früher angefangen, als bei G+H die Brandmeldeanlage los ging. Ein Zug ist dann ausgerückt, um ein Feuer zu bekämpfen. Dort angekommen stellt sich dann erst raus, daß es sich um einen umfangreicheren Chemieunfall handelt. Formaldehyd und Phenol sind ausgetreten - und zwar nicht nur ein bisschen.
Und jetzt muß man sich das so vorstellen, daß da ein Haufen Feuerwehrleute mitten in den giftigen Gasen herumtappen und sich überlegen, wie sie die restliche Bevölkerung davor schützt, damit ein Problem zu bekommen.
Mittendrin, statt nur dabei - Einfach nur ein bisschen Respekt.
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